Name: Amaryllion
Alter: seit Engel existieren, sein Aussehen wirkt wie Mitte Zwanzig, seine Augen wirken wie ein Fenster zu seiner Seele und lassen auf sein wahres Alter schließen
Zugehörigkeit: dunkler Engel (ingame gefallen)
steht auf der Seite von: er konnte sich lange nicht für eine Seite entscheiden, hatte dann aber beschlossen, zumindest für die Menschen zu kämpfen. Seit er gefallen ist, ist hier alles noch völlig unklar... - für den Moment war es Uriel und ist nun doch wieder
neutral.
Rang: Meisterengel (Heerscharen)
Geschlecht: männlich
Augen: leuchtend dunkelgrün
Haare: weiß, lang und glatt
Besondere Merkmale:
sehr blasser, weißer Teint
durch seine Augen kann man bis tief in seine Seele sehen, weswegen der Engel meist nicht vielen einen direkten Blick in seine Augen gewährt
Amaryllion ist mittlerweile gefallen und seine dunkle Aura kündet davon.
Charaktereigenschaften (negativ und positiv):
Amaryllion ist an sich sehr emotional, versucht das aber meist nicht zu zeigen und hat sich daher eher in sich selbst zurückgezogen.
Seine Unsicherheit gegenüber anderen und sein emotionaler Schutz zeigt sich nach außen leider oft als kalt, zynisch oder verletzend. Dennoch versucht er gerecht zu sein und nicht vorschnell zu urteilen.
Der erste Krieg im Himmel hat ihn stark geprägt und er trägt eine Menge Schuldgefühle mit sich herum. In jedem Schlaf quälen ihn Alpträume über die von ihm Getöteten, weswegen er Schlaf möglichst zu vermeiden sucht.
Er hat seinen Platz im Gefüge der Welt noch lange nicht gefunden, ihn plagen Zweifel an allem. Daher wirkt er (wenn man an der kalten äußeren Schale vorbei kommt) sehr verletzlich und scheint einzig zum Leid geschaffen zu sein.
Schwächen:
Er kann nicht sonderlich gut mit anderen umgehen und steht seiner Umwelt meist mißtrauisch gegenüber.
Sehr oft ist er mit seinen Gedanken niemals im Hier und Jetzt, sondern in seinen Gedanken oder in der Vergangenheit versunken, was sich in brenzligeren Situationen natürlich recht unangenehm auswirkt.
Amaryllion kann mit Telepathie und mentalen Gesprächen nicht wirklich gut umgehen und versteht davon auch nichts. Meist erreicht ihn eine mentale Nachricht auch nur schlecht - zumindest wird er sie immer als etwas Störendes empfinden. Darauf antworten kann er jedenfalls keinesfalls - oder wenn, dann nur wirklich schwer verständlich. Das mag vielleicht daran liegen, daß Amaryllion allein die Vorstellung verabscheut, jemand anderen in seinen Gedanken zu wissen, die doch nur ihm allein gehören.
Amaryllion ist fast gänzlich unfähig, eine wirkliche Entscheidung zu treffen, denn nach seiner Erwartungshaltung ist es gewiß die Falsche, die er wählen wird...
Die Schwäche mit der größten Auswirkung ist jedoch sicherlich, daß Amaryllion an jeder Verletzung sterben kann, die auch einen Menschen töten würde, auch wenn er als Engel natürlich ein wenig mehr aushält. Doch bei diesem Engel ist es schlichtweg nicht nötig, das Herz oder den Kopf zu zerstören, um ihn zu töten.
Stärken:
Wenn er etwas gefunden hat, für das er sich einsetzen will, kann er viel Engagement dafür aufbringen und wenn er jemanden wirklich mag, würde er für ihn durch die Hölle gehen.
Er ist sicherlich einer der ehrlichsten Engel überhaupt. Was im Umkehrschluß allerdings leider nicht immer nett ist.
Besonderheiten:
Wichtig für Telepathen: Amaryllion hat die ehemals zerstörten Schutzbarrieren um seinen Geist von einem hochrangigen Heiler geheilt bekommen. Was er nicht weiß, ist, daß sie damit modifiziert wurden. Der Zugang zu Amaryllions Verstand und Gedächtnis gleicht einem riesigen Labyrinth und wer nicht mindestens dem dritten Rang angehört, hat wenig Chancen, wieder aus ihm herauszufinden. Ein wahrer Trip ins Abenteuer... Mehr darüber
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Fähigkeiten:
Er war einer der besten Kämpfer in Gottes Heerscharen, doch hat er mittlerweile jeden Kampf in gleichem Maße verloren wie er seine Überzeugung verloren hat.
Amaryllion kann sich selbst leidlich durch einen komaartigen tiefen Schlaf heilen.
Er kann Schmerzen anderer in sich aufnehmen (dieser Prozeß funktioniert allerdings auch umgekehrt...)
Lebenslauf:
Amaryllion war in der allerersten Schlacht der Engel ein überzeugter Kämpfer Gottes. Doch nachdem diese Schlacht zugunsten der "guten" Seite ausgefallen war und er sich jahrhundertelang ansehen mußte, was die Menschen aus Gottes Schöpfung machten und welch starre Regeln im Himmel herrschten, begann er zu zweifeln.
Auch das ganze Blutvergießen hat ihm stark zugesetzt. Bei der letzten Schlacht war Amaryllion dann ein reiner Beobachter und konnte sich nicht dafür entschließen, sich für eine von beiden Seiten zu erwärmen.
Er liebt die Erde mit all ihren Geschöpfen und haßt, was die Menschen in weiten Teilen aus ihr gemacht haben.
Da er sich in dieser neuen Schlacht nicht länger enthalten will, hat er sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen und die beiden streitenden Parteien näher kennenzulernen, um sich ein endgültiges Urteil zu erlauben und Partei für eine Seite ergreifen zu können.
Seit er Joanna (eine Menschenfrau) kennt, hat er viel von ihr über die Menschen und auch über sich selbst erfahren. Er hat beschlossen, die Menschen (zumindest, die die es Wert sind) zu schützen, statt sie zu vernichten und kann daher wohl als guter Engel gewertet werden, obwohl er niemals wieder für Gott kämpfen will...
Vor kurzer Zeit allerdings ist Amaryllion wegen seinen Zweifeln von Uriel zu einem Gespräch befohlen worden und gefallen. Er trägt nun die dunkle Aura der gefallenen Engel und ist auf die Erde verbannt. Was er nun tun wird, welche neuen Ziele es für ihn geben wird und ob er sich irgendeiner Seite zuwenden wird, ist ihm zur Zeit noch völlig unklar... momentan hat er sich ironischerweise Uriel angeschlossen, der sich kürzlich selbst von den lichten Engeln abgewandt hat. Beide möchten jene Menschen schützen, die es ihrer Meinung nach wert sind. Und das auch mit Mitteln, die lichte Engel niemals dulden könnten.
Amaryllion über sich selbst:
„Damals vor dem allerersten Krieg gab es Ruhe und Frieden im Himmel. Bevor Luzifer Gottes Thron forderte und die Hölle im Himmel losbrach... Und ich bin so ein überzeugter Krieger gewesen. Ich glaubte zu wissen wer ich bin, was richtig war und was falsch... So viele sind damals durch mein Schwert gestorben. So viele Freunde sind gestorben - und, waren nicht auch unsere ‚Gegner’ Freunde gewesen? Es waren gewiß genug Engel darunter, die nur wegen Dingen gefallen und gestorben sind, die auch ich mir mittlerweile habe zu Schulden kommen lassen...
Der große Krieg wurde zu Ungunsten Luzifers entschieden und Luzifer wurde bestraft wie keiner je vor ihm. Und mit ihm die meisten der Engel, die sich auf seine Seite gestellt hatten. So tief wie Luzifer gefallen ist, ist niemand je gefallen. Und seine Engel wurden, gräßlich entstellt, mit ihm in die Hölle geschleudert, um ihr ewiges Leben dort als Dämonen zu fristen. Und der Himmel war nicht mehr dasselbe ohne sie. So schrecklich der Krieg auch gewesen war – danach fehlte etwas. Es fehlte die Stimme, die alles in frage stellte, die Stimme, die eine Rechtfertigung, eine Begründung, eine Antwort verlangte. Es gab keine Rechtfertigungen und keine Begründungen mehr.
Und in dieser Stille hörte ich zum ersten Mal eine kleine Stimme in mir selbst, die diese Fragen stellte. Nur leise, ganz tief in mir. Und die Antworten blieben aus. Und ich sah und hörte plötzlich so viel mehr, wie mir schien. Ich konnte sehen, was die Menschen auf ihrer Welt taten. Es war der Vergleich, der mir aufzeigte, wie streng doch alles im Himmel gehandhabt wurde. Und ich fragte mich, warum. Warum gab es diese Unterschiede? Warum gab es diese strengen Gesetze, an die wir uns halten mußten und doch gleichzeitig sehen konnten, daß sich kein Mensch an die gleichen halten mußte. Und dieses ‚Warum’ blieb ganz hartnäckig und weitete sich aus. Warum hatte ich so viele der Engel getötet, die ich doch fast alle einmal gekannt und meine Brüder genannt hatte? Jeder einzelne schlich sich in meine wachen Träume und jeder von ihnen hat einen festen Platz darin...
Ich kann sie hören, in jedem Traum rieche ich das Blut, sehe ich die Toten, die ich gemordet habe - und sie hassen mich dort alle ohne Ausnahme... Nein, es wird niemals vorüber sein. Der Krieg bleibt in Deinem Herzen auch wenn er in der Welt dort draußen beendet ist...
Ich wollte sehen und lernen und die Toten vergessen und ich wollte etwas finden, das ich lieben konnte, wenn ich mich schon – für meine damaligen Begriffe – so weit von Gott entfernt hatte, daß ich SEINE Liebe nicht mehr so stark fühlen konnte wie zuvor. Ich habe lange Zeit damit zugebracht, mich zurückzuziehen und eure Welt zu studieren. Die Natur, ihre immerwährenden Kreisläufe... Und dann nach einer langen, langen Zeit plötzlich gab es eine neue Stimme im Himmel, die laut ihre Fragen stellte. Und diese Stimme gehörte Gabriel, meinem Heerführer. Doch so sehr ich ihre Fragen verstehen konnte, ich wollte nicht wieder einen Krieg, wollte nicht wieder so viele meiner Brüder töten. Ich hätte mich entscheiden müssen, vor zweitausend Jahren. Für oder gegen Gabriel.
Doch ich wollte und konnte mich nicht entscheiden. Gabriels Fragen waren richtig. Die Verteidigung und die Gründe der anderen Erzengel waren ebenfalls richtig. Die Engel auf beiden Seiten waren Engel – keine Feinde. Und ich wollte keinen einzigen davon tot und als Schrecknis wiedergeboren in meinen Träumen wiederfinden. Also hielt ich mich aus diesem Krieg vollkommen heraus. Betrachtete die Natur der Erde, hielt mich an ihrer Schönheit und Stabilität fest und versuchte, nichts von dem Krieg zu hören oder zu sehen...
Und plötzlich begannen die Menschen mit rasender Geschwindigkeit alles auf ‚meiner’ Welt zu zerstören, systematisch auszurotten, die Kreisläufe zu zerbrechen... und ich haßte sie dafür. Sie hatten mir das einzige genommen, was mir noch geblieben war, um diesen Krieg nicht sehen zu müssen. Also blieb mir nicht viel anderes übrig, als hinzusehen, hinzuhören. Und so kam ich auf die Erde, um mir ein Bild dessen zu machen, was ich für zweitausend Jahre ignoriert hatte. Ich mußte mich entscheiden, es gab kein Dazwischen mehr, das mir offen gestanden hätte. Und ich wollte die richtige Entscheidung treffen. Und um die richtige Entscheidung treffen zu können, mußte ich erfahren, was jede Seite ausmachte... Und ganz sicher hätte ich mich für Gabriel entschieden, hätte ich Joanna nicht an meinem ersten Tag hier unten kennengelernt... so entschied ich mich gegen die richtige Ideologie und für die Erhaltung von Leben, das etwas Wert war.“
Wenn wir jedoch genau hinsehen, stellen wir fest, daß sich Amaryllion von sämtlichen Ideologien verabschiedet und sich niemals entschieden hat. Er schützt, wen er liebt und er richtet, wen er für richtenswert hält.
Amaryllion über seinen Fall:
Lange habe ich gezögert, darüber zu sprechen oder diese Ereignisse auch nur Revue passieren zu lassen... und doch komme ich nicht darum herum. Ich bin gefallen. Chancenlos von Beginn an mußte ich mich Uriel stellen, der in meiner Aura lesen konnte wie in einem Buch.
Das Gespräch begann... Er verkündete, was er in meiner Aura sehen könne, ließe ihn erzittern und stellte seine erste Frage, die eigentlich keine echte Frage war. „Warum bist Du noch bei uns?“
Spätestens jetzt war klar, wie mein Schicksal aussehen würde...
Ich erklärte ihm, ich wolle nicht, daß Gottes Schöpfung in die Dunkelheit falle. Doch es war ihm gleichgültig, was ich für Gottes Schöpfung empfand, er wollte einzig und allein wissen, ob ich Gott liebte. Ich konnte ihm nur wahrheitsgemäß antworten und so nahm er mich mit in den Himmel... zum letzten Mal.
Dort bestand er darauf zu erfahren, warum ich zweifelte. Es gab keinen Weg daran vorbei. So antwortete ich ihm und sagte ihm all das, wofür ich heute noch einstehe. Daß ich nicht glaube, daß all das richtig ist. Daß ich es grauenvoll finde, jemanden töten zu müssen, nur weil er gefallen ist. Daß viele davon vielleicht Verfehlungen begangen haben, die vielleicht auch mir hätten passieren können und daß ich sie nicht dafür töten will. „Ich kann viele Dinge verstehen, die Gabriel vorgebracht hat. Ich kann nicht verstehen, warum Engel keine Gnade und kein Vergeben erfahren können. Ich kann nicht verstehen, warum wir alle für Gott in diesen Kriegen sterben müssen, ohne daß er nicht einfach versucht hätte, mit Gabriel zu sprechen...“ gab ich schließlich einen Teil der Gründe für meine Zweifel preis, doch das genügte vollkommen für die letzte Frage Uriels. Sie lautete, ob ich Gott noch hören könne. Diese Frage und meine ehrliche Antwort besiegelte endgültig mein Schicksal.
Das, was ich von Uriel hörte, war nur „so weit fort“ - und dann rief er das Urteil Gottes über mich herab. Ein grelles Licht umhüllte uns beide und Kälte, unsagbare Kälte erfüllte mich. Das Licht griff tief in mich hinein. Diese Schmerzen, dieses unvergleichliche Gefühl des Grauens und der Verzweiflung werde ich niemals vergessen. Es war als würde meine Seele schutzlos entkleidet, geschändet und Eiseskälte legte sich wie eine Schicht Reif um meine Seele.
Und dann erlosch das Licht. Und mir schien es fast, als würde mein Lebenslicht erlöschen. Alles was Licht war, fiel in tiefe Dunkelheit und dann ertönten die Worte, die jeder dunkle Engel in diesem Augenblick zu hören bekommt und die ich niemals hatte vernehmen wollen, niemals!
“Sünder, Du bist aus dem Himmel verbannt, Du bist aus Gottes Herrlichkeit verbannt, deine Aura kündet davon! Für jetzt und für alle Ewigkeit!“
Und dies waren die letzten Worte, die ich im Himmel zu hören bekommen sollte, denn ich hatte - tatsächlich oder eingebildet - das Gefühl, in eine tiefe Bodenlosigkeit zu fallen... alles wurde dunkel und ich verlor schließlich das Bewußtsein...
Nur um irgendwo in den Straßen L.A.'s wieder zu erwachen und eine Kälte und Schutzlosigkeit zu spüren, die es in meinem langen Leben so noch niemals gegeben hatte. Und nun bin ich hier. Alle Farben scheinen mit einem mal wie durch einen grauen und trostlosen Nebel verborgen. Gestrandet. Verloren. Ohne Sinn. Ohne Aufgabe. Und doch niemals geschaffen für die Untätigkeit...
Der Sammler heilt und modifiziert Amaryllions mentale Schutzbarrieren
(Original erstellt von der Sammler am 09.11.2007 17:38)
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Fachkundig begann er die Wälle zu restaurieren, die einst Amaryllions Selbst vor den Blicken Neugieriger geschützt hatten. Ein wenig wie ein Maurer oder, so sah er sich selbst lieber, Meisterpuzzler, setzte er Stück für Stück zusammen. Ihm selbst schien der Vorgang eine kleine Ewigkeit zu dauern, während in Wirklichkeit allerdings erst knappe drei Minuten vergangen waren. Er versiegelte die Risse, so dass dort niemand hineinfahren konnte und schob andere Teile über empfindliche Stellen deren ursprünglicher Schutz komplett verloren war. Dafür aber musste er andere Stellen im Mauerwerk offen lassen. Stellen die zwar im ersten Moment nicht so wichtig erschienen, auf den zweiten Blick aber trotzdem einen Zugang zum Ich des Heerscharenengels boten.
Und hier nun begann der Sammler zu tricksen.
Mit wachsender Freude legte er um die getarnten Zugänge herum ein wahres Labyrinth an, schuf Gräben und Sackgassen, die einen unversierten Eindringling ohne Zweifel auf immer in die Irre führen konnten. Wer sich unaufgefordert oder sogar aufgefordert in den Verstand Amaryllions wagte und nicht mindestens das Niveau des Sammlers hatte, würde Gefahr laufen sich auf ewig im Kopf des Weißhaarigen Engels zu verirren, ohne den Weg zurück zu finden, denn der Sammler sorgte noch dazu dafür, dass die Wände des Labyrinths sich stetig verschoben. Der Eindringling würde stets an der Peripherie umherwandeln und nur mit Glück wieder den Weg heraus oder zu seinem Ziel, dem Ich des Heerscharenengels, finden. Und um selbst diesen Zufall auch noch einmal zu minimieren, fing der Sammler an, seine Fallen und Sackgassen zu 'verminen'.
Wie kleine Zeitbomben, die bei unsachgemäßer Berührung losgingen, platzierte er in jede Falle eine Emotion, die wie eine infektiöse Splittergrante wirkte. Glaubte der potentielle Angreifer er wäre endlich am Ziel und versuchte Zugriff auf die verborgene Emotion oder den versteckten Gedanken zu bekommen - oh Junge, dann gib der Spaß erst richtig los, denn der Sammler spickte die kleinen Schätzchen mit erstaunlichen Dingen. Generell waren da Hass, Liebe, Fressgelüste, ein harmloserer kleiner Schuhfetisch oder schlichte Notgeilheit darunter. Speziell für lichte Eindringlinge pflanzte der Sammler Amaryllions Zweifel an den Herrn in eine ausgeklügelte kleine Bombe. Für die Selbstsicheren und Entscheidungsfreudigen unter den möglichen Angreifern versteckte er die Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen um einiges verstärkt in einer Falle.
Und ganz am Ende, für all jene, die es bis zum Herzen des Labyrinths geschafft hatte, dicht vor dem Ziel, da verbarg er eine Bombe mit einer ganz speziellen Fracht. Einer Fracht, die ein kleines Stück von all dem ausmachte was der Sammler war. Wie ein Signum des Wahnsinns ruhte sie dort und wartete auf Unvorsichtige. Seine ganz private kleine Hinterlassenschaft im Verstand eines anderen Engels. Wenn das nicht genial und vom Bittsteller total ungewollt war, dann wusste der Heiler auch nicht weiter.
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